
Zum 1. Juli hat es einige Veränderungen in der Geschäftsführung unserer Gesellschaften gegeben, über die wir gern informieren wollen:
Dieter Oehne hat darum gebeten, ihn zum 30.06.99 von den Aufgaben eines Geschäftsführers von BB und MBG zu entbinden. Diesem Wunsch haben Verwaltungsrat und Aufsichtsrat der Gesellschaften entsprochen - bis zum Ende des Jahres wird Herr Oehne den Unternehmen noch beratend aktiv zur Seite stehen. Für einen nahtlosen Übergang ist gesorgt: Seit dem 01.07.1999 ist der bisherige stellvertretende Geschäftsführer Bankbetriebswirt Wolf-Dieter Schwab, ordentlicher Geschäftsführer der BB und MBG.
Damit können beide Förderinstitute auch künftig mit voller Kraft den Mittelstand in Sachsen-Anhalt unterstützen. Wir freuen uns dabei auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.
Auf den Gesellschafterversammlungen von der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH (BB) und Mittelständischer Beteiligungs-gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (mbg) am 17. Juni 1999 in Magdeburg wurden die neu benannten Gremien beider Förder-institute für die nächsten drei Jahre bestätigt. Dabei hat es - bewährtem Rotationsprinzip unter den Bankenvertretern folgend - einige personelle Veränderungen gegeben.
Wir wollen Sie an dieser Stelle jeweils über die (neuen) Vorsitzenden informieren:
Den Vorsitz im Verwaltungsrat der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH hat (wie bisher) Bankdirektor Hans-Dieter Feisthauer von der NORD/LB Magdeburg inne. Kontinuität herrscht auch an der Spitze des Bewilligungsausschusses der BB: Hier ist (auch weiterhin) Werner Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Bördesparkasse in Oschersleben, Vorsitzender. - Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft wurde Erhard Modrejewski, Bankdirektor der Commerzbank Magdeburg. Den Vorsitz im Beteiligungsausschuß der MBG führt künftig die bisher stellvertretende Vorsitzende, Elvira Gräbe, Vorstandsmitglied der Volks- und Raiffeisenbank Eisleben eG.
Der Trend des ersten Halbjahres 1999 ist positiv: Die Mittelstandsförderung hat Aufwind bekommen. Wenn auch die Antragseingänge auf Vorjahresniveau liegen, so übertrafen doch die Bewilligungen und zugesagten Summen die Vergleichswerte aus 1998.
Waren bis Ende Juni 1998 Anträge über DEM 42,7 Mio. genehmigt, so sind es per 30.06.99 bereits DEM 58,5 Mio. Bei den Beteiligungen ist der erreichte Stand etwas ungünstiger: In 1999 wurden DEM 4,6 Mio. (nach DEM 6,1 Mio. im Vorjahr) bewilligt.
! NEU ! Bald kürzere Bürgschaftsanträge ! NEU ! Vereinfachte Formulare sollen Erleichterungen bringen
Die Papierflut ist allerorten zu einer modernen Geißel geworden. Hierzu hat sich auch die Bürgschaftsbank Gedanken gemacht: Der Verwaltungsaufwand für die Kreditinstitute und/oder deren Kunden soll sich nicht unwesentlich verringern durch Einsatz vereinfachter Anträge.
Mit nunmehr drei statt bisher sieben Seiten sind die neuen Anträge erheblich kürzer ausgefallen, als dies z. Zt. noch der Fall ist. Die neuen Formulare wurden gemeinsam mit den Bürgschaftsbanken in den anderen neuen Bundesländern erarbeitet, dies kann im Einzelfall dann auch zusätzlich die Antragsbearbeitung bei länderübergreifenden Bankstrukturen erleichtern.
Zudem will die Bürgschaftsbank das von den Hausbanken zurecht immer wieder kritisierte mehrfache Ausfüllen verschiedener Anträge in einem Kreditengagement möglichst vermeiden. Wenn bereits Anträge bei der KfW oder der Deutschen Ausgleichsbank gestellt wurden, dann können diese zum Bestandteil des Antrages bei der Bürgschaftsbank werden. Hieraus ergibt sich bezüglich der sonst mehrfach zu machenden Angaben eine weitere Verkürzung.
In Kürze wird allen Vertragspartnern ein Exemplar der neuen Antragsmappe mit dem jeweils neugestalteten Anträgen, Richtlinien und sonstigem Informationsmaterial zugehen. Weitere Exemplare können bei Bedarf bei uns abgefordert werden. -Die Bürgschaftsbank verweist darauf, daß nach wie vor kostenfrei und gegebenenfalls auch formlos Vorabfragen gestellt werden können.