
Magdeburg. Große Beachtung fand die Festrede von Rainer Voigt, geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (OSGV) anlässlich der Gesellschafterversammlungen von BB und MBG im Juni. Mit Zahlen und Fakten belegte er, wie stark Deutschland vom Mittelstand geprägt ist und dass dieser beim Aufbau Ost nicht wegzudenken ist. Dabei ging Rainer Voigt auch auf die besondere Lage der Firmen in den neuen Bundesländern ein. Hier einige Beispiele:
Magdeburg. Auch im Jahr 2000 geht die Mittelstandsförderung von BB und MBG auf hohem Niveau weiter. Im ersten Halbjahr gingen 258 Anträge auf Kreditbürgschaften und Garantien mit einem Fördervolumen von DM 76,4 Mio. ein. Hinzu kommen 20 Anträge auf stille Beteiligungen der MBG über DM 13,7 Mio.

Die Anzahl der Antragseingänge ist gegenüber dem Vorjahr zwar leicht rückläufig, doch ist dieser Trend auch bei den Schwestergesellschaften der anderen neuen Bundesländer - dort wesentlich gravierender - zu beobachten und zum Teil Ausdruck eines leichten Rückganges bei den förderfähigen Existenzgründun-gen. Zudem leisten die Hausbanken der Unternehmer eine gute Vorarbeit bei der Beratung ihrer Kunden. Dadurch kommen fast nur noch Anträge auf den Tisch, die gute Aussichten auf Bewilligung ha-ben, auch was schnelle Entscheidungen ermöglicht und sich somit in der Anzahl der Genehmigungen niederschlägt.
Bei der Förderung von Vorhaben in den NBL nach den "Regionalleitlinien" (nur in Gebieten
gemäß Fördergebietskatalog GA) wurde festgelegt, dass der Anteil der Finanzierungsmittel
mit Beihilfeelementen nicht mehr als 75% betragen darf. Hierunter fallen:
Der geforderte Mindestanteil beihilfefreier Finanzierungsmittel in Höhe von 25%
(Eigenbeitrag des Beihilfeempfängers) kann z.B. erfolgen in Form von:
Wichtig ist, in jedem Fall zu wissen: Mittel, die im Rahmen einer "de-minimis"-Beihilfe gewährt werden, sind nicht auf die 75%-Grenze anzurechnen! Dies gilt auch für "de - minimis" - Bürgschaften unseres Hauses. Lassen Sie uns deshalb im Zweifelsfall immer gemeinsam die Möglichkeiten der "de-minimis"- Beihilfe überprüfen. Unsere Firmenkundenbetreuer stehen Ihnen dazu gern zur Verfügung.